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MühlenMasters

Die besten Nachwuchsmüller treten zum Abschluss ihrer Ausbildungszeit beim traditionellen praktischen Leistungswettbewerb „MühlenMasters“ gegeneinander an. Die Kandidaten haben ihre Ausbildung mindestens mit der Note „gut“ beendet und sich so für diesen Wettkampf qualifiziert. Jedes Jahr veranstaltet der Verband Deutscher Mühlen zusammen mit den auf die Aus- und Weiterbildung spezialisierten Müllereischulen diesen Wettbewerb in einer anderen Mühle. Dabei werden den Gesellinnen und Gesellen unterschiedliche Aufgaben gestellt, bei denen sie ihre Kompetenzen als Verfahrenstechnologen Mühlen- und Gtereidewirtschaft, Fachrichtung Müllerei unter Beweis stellen können. An mehreren Stationen bewertet die Jury die Auszubildenden beispielsweise beim Einstellen des Walzenstuhls oder bei diversen Laboruntersuchungen an Getreide und Mahlerzeugnissen.

Die Einladung zum MühlenMasters ist eine in der gesamten Branche hoch angesehene Auszeichnung.

Zwölf junge Müllerinnen und Müller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich mit ihren sehr guten Leistungen für das MühlenMasters 2025 qualifiziert und sind im November in der Haberfellnermühle in Grießkirchen in Österreich zum praktischen Leistungswettbewerb angetreten. Sieger ist Martin Hacker, der seine Ausbildung bei Weiss Mehl in Julbach und der Kunstmühle Thomas Hacker aus Velden an der Vilz absolvierte. Den zweiten Platz sicherte sich Rahel Pfaffhauser von der Swissmill in Zürich. Punktgleich teilen sich Jessica Lichtmanecker von der Rettenmeier Mühle in Horb und Manuel Schießwald von der Sierndorfer Walzmühle in Österreich den dritten Platz. Dass die Podiumsplätze nach Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen, zeigt die hohe Qualität der dualen Ausbildung im Müllerhandwerk in allen drei Ländern.

Die Pressemitteilung mit Pressefotos zum MühlenMasters 2025 gibt es hier zum Nachlesen.

Philipp Feick -- der erste Bundesseiger der Müller von 1953

Eine besondere Grußbotschaft übermittelte Philipp Feick von der Herrnmühle in Reichelsheim. Mit seinem Sieg beim Wettbewerb im Jahr 1953 war er der erste Bundessieger des Mühlenhandwerks. Der heute 87-jährige ist immer noch in seiner Mühle aktiv und wünscht den jungen Müllerinnen und Müllern, dass sie ihrem Beruf treu bleiben: „Denn schließlich gibt es keinen schöneren Beruf als den des Müllers.“