Unterstützen Sie den Verein zur Förderung der Berufsausbildung
Das Müllerhandwerk gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Handwerken unserer Kultur – und doch ist es heute wichtiger denn je, dieses wertvolle Wissen und Können an die kommenden Generationen weiterzugeben. Damit das gelingt, möchten wir in der Schulmühle in der Gewerblichen Schule im Hoppenlau mit Technischer Oberschule (GSIH:TO) jungen Menschen die Möglichkeit bieten, das Müllerhandwerk praxisnah zu erlernen und fortzubilden.
Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen, benötigen wir moderne Maschinen, Geräte und Schulungen. Außerdem finanziert der Verein Zusatzunterricht für Azubis und Meisterschüler. Auch dies ist eine wichtige Investition in die Zukunft.
Daher bitten wir Sie an dieser Stelle herzlich um eine Spende für den Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. Der Förderverein agiert in enger Zusammenarbeit mit der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau, um Aus- und Fortbildung praxisnah und den praktischen Bedürfnissen der Betriebe entsprechend zu gestalten. Unterstützt werden Auszubildende und Meisterschüler sowie gelernte und ungelernte Mitarbeiter in der Müllerei.
Fördermaßnahmen des Vereins
- Mitfinanzierung von Ausstattung und Maschinen
- Erweiterter Unterricht in der Ausbildung und im Meisterkurs durch externe Fachreferenten
- Bezuschussung von Weiterbildungsmaßnahmen wie beispielsweise dem Sachkundelehrgang Nagerbekämpfung
- Durchführung von Seminaren
- Unterstützung der Lehrerfortbildung
Zudem ist der Förderverein mit der Organisation und Durchführung der Gesellenprüfungen Teil 1 und 2 im Müllerhandwerk, sowie der Organisation der Meisterprüfung im Müllerhandwerk betraut.
Unterstützen Sie uns mit einer Spende. Jeder Betrag – ob groß oder klein – hilft uns, die Zukunft dieses Handwerks zu sichern.
Investitionen in der Schulmühle 2026
In diesem Jahr stehen einige Maschineninvestitionen an, darunter ein Dampferzeuger, ein Futtermittel-PC mit neuer Schaltschrankverkabelung und eine Grießputzmaschine. Den genauen Fahrplan für die Investitionen legt der Förderverein zusammen mit der Hoppenlau-Schule noch fest.
Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie Ihre Spende unter Angabe des Vor- und Nachnamens oder des Firmennamens auf folgendes Konto überweisen:
Kontoinhaber:Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V.
Kreditinstitut: Südwestbank Stuttgart
IBAN: DE70 6009 0700 0742 4210 07 BIC: SWBSDESS
Verwendungszweck: Spende Schulmühle – Ausbildung Müllerhandwerk
Der Verein fördert nach der Satzung im Sinne der §§ 51 ff. AO ausschließlich und unmittelbar folgende gemeinnützige Zwecke: Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO).
Gerne werden wir Ihnen nach Ihrer Spende eine Zuwendungsbestätigung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck ausstellen.
Werden Sie Mitglied im Förderverein
Sie können auch Mitglied im Verein zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller e. V. werden und die Fördermaßnahmen des Vereins dauerhaft unterstützen. Damit stärken Sie die Verbundenheit
des Müllerhandwerks und der Hoppenlau-Schule mit Gönnern, Freunden und ehemaligen Schülern der Müllereifachklassen sowie der Meistervorbereitungslehrgänge zum Müllermeister.
Formen der Mitgliedschaften
- Firmenmitgliedschaften
- Personenmitgliedschaften
- Spendenhöhe: frei definierbar
- Spenden sind jederzeit möglich
Die Unterstützung wollen wir zukünftig nach außen sichtbar machen: durch eine individuelle Sponsorentafel in der Schule, durch Schilder auf den geförderten Maschinen und Geräten sowie durch stetige Veröffentlichungen in der Fachpresse und in den Verbandsmedien.
Zum Download:
Beitrittsformular Förderverein
Hier lernen die Führungskräfte von morgen
Im Sommer 2025 wurden in der Gewerblichen Schule mit Technischer Oberschule (GSIH:TO) eine Schüttwaage und ein Durchflussregler eingebaut. Reiseobermüller Paul Gaigl vom Schweizer Maschinenbauer Swisca wies das Lehrerkollegium im September in den Umgang mit der neuen Technik ein.
Die elektronische Schüttwaage Cervo-25 von Swisca ersetzt eine Chronos-Kippwaage aus den 1970ern. Die neue Waage ist in die elektronische Visualisierung eingebunden und kann von den Mühlencomputern angesteuert und bedient werden. Außerdem ist das Visio-Bild in die Theorieräume der Schule per PC spiegelbar, um im Unterricht auf die Waagensteuerung zuzugreifen und Abläufe durchzuspielen.
Die Waage läuft mit elektronischen Servomotoren, also ohne Pneumatikzylinder. Sie schafft maximal sechs Tonnen pro Stunden, da sie einen relativ kleinen Wiegebehälter hat. „Für uns ist das aber mehr als ausreichend,“ stellt Jochen Köber, Leiter des Mühlentechnikums in der Hoppenlau, fest.
Neuer Durchflussregler installiert
Über den Durchflussregler Floba-8, ebenfalls von Swisca, können acht Tonnen pro Stunde laufen. Ihr Vorläufermodell stammte aus den 1980ern und hatte ebenfalls mit Druckluft gearbeitet. Nun sind die Regulierungsmöglichkeiten auch hier elektrisch, nicht pneumatisch. Dieses Gerät ist ebenso in die vorhandene Visulisierung eingebunden und anwählbar.
Jochen Köber hatte die Anschaffung der Maschinen organisiert. Joachim Mönch, an der GSIH:TO für Mühlenbau und Schlosserarbeiten zuständig, veränderte den bisherigen Rohrbau und integrierte die Waage sowie den Durchflussregler.
Nun wurde noch ein Laborplansichter für Siebanalysen am Schrotstuhl angeschafft. Während der Sichter komplett aus dem Haushalt der Hoppenlau-Schule finanziert wurde, erfolgte der Kauf von Waage und Durchflussregler zu einem beträchtlichen Teil durch die Unterstützung von Swisca sowie der Saalemühle Alsleben. Die übrigen Kosten trugen die Hoppenlau-Schule mit Unterstützung der Stadt Stuttgart als Schulträger.
Engagement der Mühlen gefragt
Der Ersatz der beiden Maschinen ist Teil der schrittweisen Erneuerung des Mühlentechnikums. Im vergangenen Jahr waren die Mühlensteuerung überarbeitet und ein Fliehkraftschäler für das Entspelzen von Schälgetreide eingebaut worden.
Auch im kommenden Jahr stehen Investitionen an – es ist daher wichtig, dass sich die Mühlenbranche bei ihrer Finanzierung engagiert. Denn dies zahlt direkt in die Qualifizierung der jungen Müllerinnen und Müller ein. Für die Hersteller von Maschinen, Geräten und Software ist es eine gute Gelegenheit, die Vorteile ihrer Technik zu zeigen und diese für Lehrlinge und Meisterschüler erfahrbar zu machen.
Die Auszubildenden wiederum benötigen auch in den Betrieben eine hochwertige Lehre, um sie auf die Herausforderungen vorzubereiten, mit denen sie im Betriebsalltag und von Kundenseite konfrontiert werden.
Mit dieser Kombination aus praktischer Ausbildung und deren Vertiefung in der Hoppenlau-Schule kann diese als Lehrmühle auch weiterhin ihrer zentralen Aufgabe nachkommen: Mitarbeiter und Führungskräfte für die deutschen Mühlen ausbilden.

