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Mehlkonsum 2008/09

08.12.2009

Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs an Mahlerzeugnissen in Deutschland

Dezember 2009. Auch der Verbrauch von Mehlen in Deutschland bleibt von der wirtschaftlichen Lage nicht unberührt: Mit 65,7 kg Getreidemahlerzeugnissen liegt der Konsum im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2008/09 um 2,1 % niedriger als im Vorjahr. Davon entfallen 56,8 kg auf Weichweizen- und 8,9 kg auf Roggen-Mahlerzeugnisse. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist damit auf das Niveau des Jahres 2006/07 zurückgefallen; er ist gleichzeitig aber immer noch der dritthöchste seit Anfang der 1960er Jahre.

Mit einem Minderabsatz an Mahlerzeugnissen von rd. 130.000 t ist damit die konjunkturelle Lage an der Müllerei nicht spurlos vorbeigegangen. Außerdem macht sich der demografische Wandel mit einem Rückgang der Wohnbevölkerung um rd. 215.000 Einwohner auf den Absatz von Mehl, Schrot, Grieß und Vollkornerzeugnissen negativ bemerkbar. Nach dem dramatischen Einbruch in den 1950er und 1960er Jahren ist es den Mühlen gelungen, sich mit ihren gesunden und viel-seitigen Produkten auf einem um rd. 10 kg pro Kopf der Bevölkerung höheren Niveau als in den 1970er Jahren zu stabilisieren. Der hohe Stellenwert von Getreidemahlprodukten in unserer Ernährung und die Innovationsfähigkeit der deutschen Müllerei haben hierzu wesentlich beigetragen.

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