Die Mühlenbranche
Die Mühlenbranche umfasst die Bereiche Brotgetreidevermahlung, Vermahlung von Durum-Weizen (Hartweizen), Mischfutterherstellung und Schäl- und Reismüllerei. Der Verband Deutscher Mühlen bündelt die Mühlen, die Brotgetreide vermahlen.
Die Produktpalette ist außerordentlich vielfältig. Eine Aufzählung der Mehltypen enthält die DIN-Norm 10 355. Von allen Typenmahlerzeugnissen gibt es Produkte mit unterschiedlicher Qualität. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Mahlerzeugnissen liegt bei 65,7 kg mit langfristig leicht steigender Tendenz. Mühlenprodukte
Die Herstellung von Mühlenprodukten, also das Vermahlen von Brotgetreide (Weichweizen und Roggen), ist eine spannende Sache. Hier hat die technische Entwicklung - vor allem im Steuerungs- und Regelungssektor - in den letzten Jahrzehnten deutliche Fortschritte gebracht. Der Sicherheit und Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte widmet die Müllerei ein besonderes Augenmerk. Auch der Explosionsschutz ist ein in der Müllerei zu beachtendes Thema. Leitfaden Explosionsschutz Produktion. Hygiene wird großgeschrieben. Deshalb haben sich Landwirtschaft, Erstaufnehmende Hand und Mühlen auf ein Merkblatt "Hygienische Maßnahmen für den Umgang mit Getreide und Ölsaaten" verständigt.
In insgesamt rund 600 Mühlen verdienen mehr als 6.000 Beschäftigte rd. 200 Mio. € an Lohn und Gehalt. Die Tätigkeiten, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, die Berufschancen gut.
Beschäftigte/Ausbildung
Mit einer Vermahlungsmenge von 7,7 Mio. t Brotgetreide ist die Müllerei ein wichtiger Partner der Landwirtschaft. 0,9 Mio. t entfällt auf Roggen. 7 - 15 % des hergestellten Weichweizenmehls wird exportiert. Der Umsatz der Branche liegt bei knapp 2 Mrd. Euro Neben Mahlerzeugnissen für die menschliche Ernährung werden 1,5 Mio. t Mühlenfuttermittel hergestellt. Wirtschaftliche Lage


